Wie vor kurzem bekannt wurde, ist es Hackern gelungen, die Liste der „Verbotenen Seiten“ aus einem AVM Fritz! Box Router zu extrahieren (Link zum Heise Online Artikel).

Diese extrahierten Daten, welche nur als Hashas vorlagen hat dieser noch anschließend entschlüsselt und auf seine Seite hochgeladen: Link zur Liste der geleakten BPJM Blacklist

Soweit so gut. Das auf die Liste aber noch eine Reaktion oder ein Statement seitens der BPJM kommen würde war schon vorauszusehen.
Die Reaktion der BPJM: Sie setzen der Verlage unter druck, damit diese den Link zur Seite entfernen. Meiner Meinung nach war diese Aktion genauso freisinnig wie Microsoft’s vom bekifften Gericht legitimierten Diebstahl der NoIP Domains, welche M$ nun nach dem Shitstorm der Kunden (ich war einer davon) aber zum Glück wieder zurückgegeben hat. Was die BPjM gemacht hat ist meiner Meinung nach eine nicht hinnehmbare Einschränkung der Pressefreiheit (so fängt’s an). Diese Aktion ist abermals sinnfrei, da jeder, der mit Google umgehen kann, die Seite auf Anhieb finden kann, da sich ein Blog, welcher auf die Seite verlinkt, gleich an erster Stelle befindet:

Zusätzliche Information durch das Video von Sempervideo zu dem Thema:

Nach dem BPJM Leak – Der völlig sinnfreie Versuch der BPJM die Liste geheim zu halten